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Wasser ist nicht gleich Wasser

Jeder weiß, dass Wasser lebensnotwendig ist. Wir bestehen zu großen Teilen aus Wasser und brauchen es für sämtliche Funktionen im Körper.  Wasser reinigt, Wasser gibt Energie, Wasser befördert wichtige Nährstoffe an den Ort, an dem sie gebraucht werden.

Das wisst ihr alles schon? Das kann gut sein, doch die Wenigsten kümmern sich um die Qualität ihres Wassers. Es gibt enorme Unterschiede, die ich gerne aufklären will. Außerdem will ich ein paar Irrtümer aufdecken.

Im Trend sind Mineralwässer mit hohem Mineralienanteil. Viel Magnesium, viel Calcium. Kauf ich! Doch diese Mineralwässer sind eher belastend für den Körper. Die Mineralien sind anorganisch gebunden und können vom Körper nur schwer aufgenommen werden. Meistens werden Sie direkt wieder ausgeschieden. Der Mineralienbedarf sollte größtenteils durch Gemüse und Obst gedeckt werden! Das ist auch der Grund, warum du Krämpfe bekommst, obwohl du genug getrunken hast! Die Menge ist nicht immer entscheidend. Überall steht, dass man 3 Liter am Tag trinken soll, aber nicht welche Art von Wasser. Wasser ist nicht gleich Wasser. Es ist sehr viel entscheidender, welche 3 Liter Wasser ihr trinkt.

Wasser hat primär eine Reinigungs- und Transportfunktion und sollte dementsprechend „leer“ sein, bzw. mineralarm.

Dann gibt’s da noch das Trinkwasser. Durch Kläranlagen und sonstige Reinigungen wird gutes Wasser bis zu den eigenen Vier-Wänden garantiert. Das Wasser ist schadstoffarm, aber nicht schadstofffrei. Jedes Jahr werden etwa 1000 chemische Stoffe neu deklariert und in Umlauf gebracht. Es gibt wahrscheinlich kein komplett sauberes Trinkwasser mehr. Deshalb sind auch gerade die Wasseraufbereitungsanlagen für zu Hause interessant geworden. Das Wasser sollte nochmals gereinigt werden und im besten Fall energetisiert werden! Durch das Pumpen an die Erdoberfläche verliert das Wasser seine kristalline Struktur und die elektrische Spannung wird negativ. Das Wasser hat keine „Energie“ mehr. Es kann dem Körper nicht mehr als Radikalfänger helfen.

Hört sich alles ein bisschen esoterisch an… Ist aber nachweisbar. Zusammenfassend kann gesagt werden: Je positiver geladener und mineralärmer das Wasser ist, desto mehr Energie kann es dir geben und desto besser ist auch dessen Reinigungsfunktion. Natürlich siehst du nicht, ob das Wasser positiv geladen ist. Du kannst aber durch das hinzutun von Bergkristallen das Wasser wieder „energetisieren“. Oder du kaufst Wasser, das von artesischen Quellen stammt. Hier ist ein natürlicher Austritt gegeben und das Wasser wird nicht aus der Tiefe hochgepumpt.

Wenn du mit deiner Leistungsfähigkeit nicht zufrieden bist, solltest du dich vielleicht um eine bessere Wasserqualität kümmern.

Meine persönlichen Top 5 Tipps:

  1. Trinke Wasser aus Glasflaschen. Darin sind keine schädlichen Weichmacher enthalten.
  2. Kaffee ist kein Wasserersatz! Auch Tee nicht.
  3. Kaufe dir ein paar Bergkristalle und einen großen Wasserkrug. Fülle ihn mit Leitungswasser. Die Wasserqualität steigt enorm. Denke darüber nach, ob du nicht vielleicht einen hauseigenen Wasserfilter installieren willst.
  4. Trinke stilles Wasser, das relativ mineralienarm ist. Mache dein „Sportwasser“ selbst und gebe zu dem Wasser etwas Himalajasalz und Limettensaft.
  5. Esse mehr Gemüse und Obst! Mineralien sind wichtig, Wasser ist aber primär kein Mineralienlieferant.

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3 Tipps für mehr Leistungsfähigkeit im Alltag!

Wer kennts nicht. Du kommst morgens kaum in die Gänge. Mittags könntest du dich erstmal 3 Stunden hinlegen. Und abends kommst du völlig erschöpft und gestresst von der Arbeit heim. Einer dieser Punkte trifft meist immer zu! Die Ursachen hierfür sind sehr vielfältig. Mit ein Grund ist aber meist die Ernährung.

Das Energieniveau sollte über den Tag konstant hoch sein. Müdigkeitsphasen sollten wenig bis gar nicht vorkommen.

Du willst fitter durch den Tag kommen? Dann beherzige die folgenden drei Tipps und probiere es aus!

 

Tipp 1

Himalajasalz und Limettensaft :

Du stehst morgens auf und das Erste, was du trinkst, ist eine Himalajasalz-Limetten-Mischung. Dafür nimmst du dir ein Glas mit stillem Wasser und fügst noch ¼ Teelöffel Himalajasalz hinzu, sowie den Saft einer halben Limette. Die Mischung ist nicht sonderlich  schmackhaft, dafür aber enorm effektiv und sinnvoll. Das Himalajasalz ist sehr mineralstoffreich und nährt die Nebenniere. Die Nebenniere ist unter Anderem verantwortlich für die Cortisolproduktion. Cortisol macht dich wach und fokussiert. Kann die Nebenniere nicht richtig arbeiten hat dies enorme Auswirkungen auf dein Energieniveau. Der Limettensaft schmeckt sauer, wird aber basisch verstoffwechselt. Über einen in der Folge optimierten Säuren-Base-Haushalt erfährst du weitere positive Effekte bezüglich Leistungsfähigkeit.

Tipp 2

Kohlenhydrate größtenteils abends konsumieren:

Esse Kohlenhydrate vermehrt am Abend. Fokussiere dich morgens und mittags auf eine eher eiweißhaltige Ernährungsweiße. Eiweiß steigert die Ausschüttung des Neurotransmitters Dopamin im Gehirn. Dopamin ist verantwortlich für Drive und Motivation. Mit einer eiweißhaltigen Ernährung über den Tag sorgst du für eine gute mentale Leistungsfähigkeit. Am Abend kannst du gerne viele Kohlenhydrate essen. Kohlenhydrate steigern die Ausschüttung des Neurotransmitters Serotonin im Gehirn. Du entspannst, bist glücklich und kannst dann besser schlafen!

Tipp 3

Morgens kalt duschen:

Kälte ist ein noch unterschätztes Tool zur Steigerung der Leistungsfähigkeit. Dusche wirklich mal kalt. Und das nicht nur 30 Sekunden, sondern wirklich mal 5 Minuten. Kälte gibt dir eine enorme mentale Frische. Wenn dir eiskaltes Wasser den Körper runterläuft, bist du komplett klar im Kopf. Du denkst nicht an irgendwelche Termine und Problemchen. Du bist vollkommen darauf fixiert, die Kälte auszuhalten. Eine kalte Dusche pusht enorm! Doch erstmal musst du dich pushen kalt zu duschen….Es lohnt sich!

 

Die Tipps können dir helfen, müssen aber nicht. Willst du wieder 100% Leistungsfähigkeit? Und eine genaue Diagnostik bzw. Analyse deiner jetzigen Ernährungsgewohnheiten, sowie deinem Lifestyle? Dann vereinbare ein Beratungsgespräch.

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Die Sache mit dem Stress

Das Thema Stress ist heutzutage allgegenwärtig. Niemand hat Zeit, jeder muss viel arbeiten.Ja einfach alles ist zu stressig. Jeder beschwert sich darüber, aber keiner tut was dagegen.

Stress ist wichtig!

Stressige Phasen gab es schon immer. Vor ein paar tausend Jahren war es noch der Tiger. Heute ist es das Handy, das pausenlos klingelt. Stress ist aber erstmal nicht schlecht, im Gegenteil. Eine stressige Situation steigert deine Leistungsfähigkeit enorm! Der Hormoncocktail, der dann ausgeschüttet wird, lässt dich schneller rennen, steigert deine Kraft, deine Konzentration, sowie deinen Fokus.

Beim Krafttraining wird der Körper physisch belastet. In stressigen Situationen bei der Arbeit eher psychisch. Die körperlichen Prozesse sind aber die Gleichen. Im Training, wie auch bei der Arbeit gilt: stress+rest=growth. Du kommst beruflich nicht weiter, wenn du zur Arbeit gehst und dort den halben Tag nur Kaffee trinkst. Genauso erreichst du nicht deine Trainingsziele, wenn du während des Trainings nur am Handy rumspielst und nicht mal annähernd schwitzt. Du musst dein Körper stressen. Ihn in schwierige Situationen bringen. Punkt. Und dann gönnst du ihm erstmal eine Pause. Regeneration ist angesagt. Dann wächst du physisch, sowie psychisch.

Aber der Stress geht weiter. Man spielt weiter am Handy rum, surft im Internet oder guckt den ganzen Abend TV und isst dazu Fast Food. Subjektiv mag das entspannend sein, aber das ist weiter purer Stress für euren Körper.

To Do Liste für weniger Stress:

  • lange Spaziergänge
  • Handy aus!
  • Abends mal komplett alle neuartige Medien nicht benutzen.
  • Joggen
  • Aktivitäten mit Freunden und Familie
  • Fastfood meiden
  • bewusst essen und genießen

Setzte dich heute abend auf die Terrasse. Gönn dir vielleicht ein Glas Wein. Genieße die Stille und die Natur. Mach dein Handy aus. Stelle dir folgende Frage: Was ist dir am Wichtigsten im Leben? Gesundheit….Merkst du was?

Wenn der Stress zu viel wird.

Wenn du tagsüber müde bist, ist das ein schlechtes Zeichen. Deine Stressreserven sind wahrscheinlich aufgebraucht. Dies kann viele Ursachen haben. Aber eine Ernährungsumstellung ist hier erstmal sehr sinnvoll. Mit einer angepassten Ernährung kannst du deinen Körper stressresistenter machen und du kannst deine Batterien wieder aufladen. Langfristig musst du aber trotzdem etwas an deinem Lifestyle ändern.

Bald habe ich auch einen Mentalcoach als Kooperationspartner. Dann kann man auch psychisch daran arbeiten, weniger Stress zu empfinden. Freut euch auf mehr!

Und immer dran denken:

stress+rest=growth

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Top 3 Tipps für stagnierenden Körperfettverlust

Du machst soviel Sport, achtest auf die Ernährung und trotzdem kannst du dein Körperfett nicht reduzieren? Du machst dir immer wieder Gedanken, probierst fast alles und trotzdem klappt es nicht? Vielleicht helfen dir diese Tipps:

Nimms lockerer:

Allein der Gedanke, „Oh man bin ich fett oder wenn ich das esse werde ich dicker“, kann dazu führen, dass du mehr Fett ansetzt bzw. kein Fettverlust erzielen kannst. Man darf die Macht der Gedanken nicht unterschätzen. Vor allem die Gedanken einer gestressten Person. Jede Emotion löst eine Handlungskette spezifischer Hormone aus. Diese hormonelle Situation kann deinem Fettverlust gegenüber stehen. Heißt im Endeffekt: Nimms mit der Diät nicht ganz so strikt, stresse dich nicht, gönn dir mal was! Bezüglich Training: Denke an Regenerationsphasen und trainiere nicht ZU viel!

Esse mehr:

Es kann sein, dass du zu wenig isst und sich dein Stoffwechsel daran anpasst. Er wird träge und langsam. Verantwortlich für den Stoffwechsel sind vorrangig die Schilddrüsenhormone. Willst du deine Schilddrüse optimal ernähren, damit sie gut arbeitet, solltes du auf jod- und selenhaltige Produkte zurückgreifen. Also häufiger mal Fisch (enthält Jod) essen und gelegentlich ein paar Paranüsse (enthalten Selen). Lasse vielleicht sogar die Schilddrüsenwerte einmal beim Arzt überprüfen.

Erfahre Kälte:

Probiere es morgens mit einer kalten Dusche. Gelegentlich kannst du auch mal versuchen kalt zu baden (eher nachmittags). Für den Anfang reicht es aber auch abends einen Kühlpack in den Nacken zulegen. Durch die von der Kälte ausgelösten hormonellen Signalwege, wird vermehrt Körperfett verbrannt. Ein weiterer Vorteil: Mentale und physische Frische! Kleiner Tipp: Passe dich Schritt für Schritt an die Kälte an.

 

 

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Drei ungewöhnliche Tipps, um vermehrt Bauchfett zu verlieren!

Wo sitzt das meist gehasste Fettdepot? Richtig, am Bauch. Das Bauchfett sollte aber nicht nur aus ästhetischer Sicht betrachtet werden, doch der Wunsch nach einem Sixpack ist meist allgegenwärtig. Aus hormoneller Sicht ist das Hormon Cortisol (Stresshormon) hauptverantwortlich dafür, dass sich das Fett vermehrt am Bauch anlagert. Außerdem steht das subkutane Bauchfett im Zusammenhang mit der Darmgesundheit.

Seit ihr also gestresst oder habt Probleme mit dem Darm (Unverträglichkeiten, schlechte Darmflora) setzt das Fett vermehrt am Bauch an. Die Lösung ist dementsprechend ein besseres Stressmanagement und die Verbesserung der Darmgesundheit. Aber bitte nicht falsch verstehen, das Cortisol ist erstmal nicht schlecht, im Gegenteil: Wir brauchen es! Es sollte aber nicht dauerhaft zu einer erhöhten Cortisolausschüttung kommen.

Tipp 1: Tägliche Spaziergänge

Ja du hast richtig gehört: Jeden Tag für 20 Minuten spazierengehen. Abschalten und die Natur genießen. Die beruhigende Wirkung lässt nachweislich deinen Cortisolspiegel sinken. Und damit indirekt dein Bauchfett.

Tipp 2: Tue deinem Darm etwas Gutes

Erhöhe die Zufuhr von Ballaststoffen über die Ernährung. Deine Darmbakterien freuen sich über diese teilweiße unverdaulichen Kohlenhydraten. Als Ballaststoffquelle empfehle ich glutenfreie Haferflocken oder Kartoffeln (wieder abgekühlt). Insgesamt profitiert deine Darmgesundheit davon und das Bauchfett könnte sich verringern. Sinnvoll könnte auch zuerst eine Entgiftung sein und darauf aufbauend ein Aufbau der Darmflora. Vor allem nach Antibiotikagaben oder einem allgemein schwachen Immunsystem wäre das sehr sinnvoll. Versuche zudem für eine Weile auf glutenhaltige Lebensmittel zu verzichten und schaue was passiert. Gluten und die Darmschleimhaut sind nicht die besten Freunde. Es können Entzündungen entstehen und Entzündungen haben immer etwas mit der Cortisolaussschüttung zu tun.

Tipp 3: Mehr und regelmäßiger essen

Fällt der Blutzucker zu weit ab wird Cortisol ausgeschüttet, um die Gluconeogenese anzutreiben (Zuckerneubildung).  Insgesamt ist das immer eine stressige Situation für den Körper. Versuche also regelmäßiger zu essen, den Blutzucker relativ konstant zu halten und meide koffeinhaltige Getränke (vor allem Energydrinks). Die Kombination aus Koffein und Zucker ist am Schlimmsten.  Zudem kann es sein, dass du vor lauter Sorgen um eine Fettzunahme, zu wenig isst. Zu wenig Nahrung ist auch eine stressige Situation für den Körper, außerdem entwickelt sich darauf ein langsamerer Stoffwechsel. Und das willst du auf keinen Fall.

Diese  3 Tipps KÖNNEN dir helfen, um vermehrt Bauchfett zu verlieren. Prinzipiell geht es um die Stärkung des Immunsystems und ein verbessertes Stressmanagement (+ Essmanagement). Die Psyche ist aber ein nicht zu unterschätzender Faktor, der über allem steht: Denn Stress beginnt im Gehirn.

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Die Sache mit der Ernährung

Low-Carb, High-Carb, ketogene Diät, vegan, vegetarisch, nur Hühnchen mit Reis oder doch die Grapefruit-Diät? Ja was denn nun? Welche Ernährungsweiße bringt mich in Topform? Vor allem aber: Welche Ernährungsweiße hält meine Leistungsfähigkeit über Jahre konstant? Grundsätzlich geht es also um die Frage nach der optimalen Ernährung für den Menschen. Und wie er dadurch…

  • Länger lebt
  • Muskeln/Kraft aufbauen kann
  • Geistig fit bleibt
  • Von morgens bis abends ein hohes Energieniveau hat
  • Selten bis gar nicht krank wird
  • sich fortpflanzen kann

Das sind erstmal die wichtigsten Dinge, die eine gewisse Ernährungsweiße mit sich bringen sollte. Und das ganze LANGFRISTIG. Das äußere Erscheinungsbild sollte erst einmal zweitrangig sein. Doch das ist es bei den meisten Ernährungsprogrammen nicht der Fall. Man verliert vielleicht 10 Kg Fett in einem Monat fühlt sich dabei aber einfach nur SCHE… . Fragen Sie mal einen Bodybuilder wie es ihm in der Wettkampfvorbereitung geht. GAR nicht gut. Aber er kommt kurzfristig und äußerlich sichtbar in Topform.

Um es nochmals festzuhalten: Das Wichtigste beim Thema Ernährung ist und bleibt die Leistungsfähigkeit. Trotzdem passt sich das Äußere aber an und man sieht auch fit aus (Muskelaufbau, Fettabbau). Keine Frage, aber das ist nicht mal kurz in 30, 69,  oder 99 Tagen gemacht, wenn man davor Jahre nichts von einer guten Ernährung wissen wollte. Die meisten Ernährungspläne von irgendwelchen Wunderprogrammen beschränken sich aber leider nur auf das sichtbare Ergebnis.

Was haben eigentlich all diese anfangs erwähnten Ernährungsformen gemeinsam? Sie schränken die Lebensmittelauswahl ein. Man soll so wenig wie möglich Kohlenhydrate essen oder man soll sehr viele Kohlenhydrate essen. Die gleiche Frage stellt sich bei Protein und Fett. Jeder meint es besser zu wissen. Es entstehen wahre Religionsgemeinschaften. Bei den Einen ist die Low-Carb Ernährung der heilige Grahl, bei den Anderen die Paleo-Ernährung.

Und die Oma sitzt am Frühstückstisch und nörgelt an ihre Enkel rum, der gerade gar nichts isst und sich am intermittierenden Fasten (14-16 Stunden nicht essen) versucht: „ Du musst doch was essen. Das kann doch nicht gesund sein“. Da nimmt sich die Oma wütend die Butterbrezel, die eigentlich für ihren Sohn gedacht war, isst sie und geht in den Garten Kartoffeln ernten. Der Enkel ist beleidigt und greift sich erstmal sein Handy zum Facebook checken. Scheiße bei Oma gibts kein Wlan.

Und da kommen wir zum nächsten Punkt: Bewegung. Bewegung und Ernährung gehören eigentlich zusammen. Die sportliche Betätigung muss Bestandteil einer jeden Ernährungsform sein. Beide Systeme sind entscheidend für Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden, wobei die Art und Dauer der sportlichen Aktivität, die Nahrungsaufnahme bestimmt. Der Enkel, der die ganze Zeit am Handy hängt, hat die Brezel wahrscheinlich echt nicht „ verdient“. Die Oma, die mit 70 noch im Garten arbeitet wohl eher.

Hinzu kommen noch die unterschiedlichen Sichtweißen. Jeder hat so seine „ Brille“ auf: Die Oma sagt Brot ist gesund, das hat man schon immer gegessen (gesellschaftliche Sichtweiße, Tradition). Die Veganerin meint: „ Ich brauche keine tierischen Produkte.“ (moralische Sichtweiße). Und die Lebensmittelindustrie erläutert: „ Schokomüsli ist gesund“ (wirtschaftliche Sichtweiße). Jeder kann seine „ Brille“ aufhaben und seine Meinung vertreten. Auch ich hab meine „ Brille“ auf und sehe alles aus biochemischer Sicht und eigener Erfahrung. Ich habe viele Bücher und Studien gelesen und fast alle Ernährungsformen auch ausprobiert.

Um meine Sichtweiße klar zu machen, betrachten wir zunächst mal die kleinste Einheit in unserem Körper: Unsere Zelle. Wir suchen nach dem Ursprung der Energie. Energie entsteht in den sogenannten Kraftwerken der Zelle: den Mitochondrien. In den Mitochondrien wird mithilfe von ATP Energie freigesetzt und erzeugt. ATP kann aus Fettsäuren oder aus Glukose (Zucker) synthetisiert werden. Wir Menschen benutzen BEIDE Energiegewinnungswege und sollten auch BEIDE nutzen. Der Körper sollte seine Energie nicht primär aus einer Energiequelle nutzen. Warum den Körper unnötig einschränken? Er sollte stets flexibel sein. Das Ganze muss man natürlich anders bewerten, wenn jemand bisher GAR kein Sport gemacht hat oder bisher primär von einer bestimmten Energiequelle gelebt hat (KH oder Fett). Dann kann es für eine gewisse Zeit sinnvoll sein, diese Energiequelle einzuschränken und dem Körper aufzuzeigen, dass es eigentlich mehrere Energiegewinnungswege gibt. Im Allgemeinen ist Ausgewogenheit das Stichwort.

Diskutiert wird immer über die Makronährstoffe (KH, Fett, Protein). Welcher Tank soll vollgemacht und primär genutzt werden? Der Kohlenhydrattank oder der Fetttank? Meistens sind die Energietanks aber eh voll, und man wundert sich warum man nicht fit ist. Die Energie kann nicht umgesetzt werden, bzw. besteht im Überschuss -> Man nimmt an Fettmasse zu. Es fehlen die Enzyme, die die Reaktionsketten in Gang setzten und die Tanks leeren. Genauer gesagt es fehlen die Mikronähstoffe für die jeweiligen Reaktionen (Magnesium,Q10, Zink, manche Aminosäuren).

Für individuelle Anpassungen braucht man Messsysteme, die die Mikronährstoffdefizite und die individuelle Makronährstoffaufteilung aufdecken können. Bist du eher der Fettstoffwechseltyp oder der Kohlenhydratstoffwechseltyp? Um das herauszufinden, benutzte ich  eine Kaliperzange (Fettmesszange) und messe die Hautfaltendicke an 13 verschiedenen Stellen am Körper. Die Verteilung der Fettdepots lässt Rückschlüsse auf den Hormonhaushalt und die präferierte Energiequelle zu. So besitzen Männer, im Vergleich zu Frauen, weniger Fett an den Oberarmen aufgrund von Testosteron. Testosteron ist das männliche Geschlechtshormon und hat neben muskelfördernden Effekten auch großen Einfluss auf das Energieniveau und dem körperlichen Wohlbefinden. Will man also das Energieniveau steigern, muss man über die Ernährung vermehrt Nährstoffe aufnehmen, die für die Synthese von Testosteron nötig sind. Als Nebeneffekt wird der Oberarm definierter. Das nur als kleines Beispiel.

Um das Ganze zusammenzufassen: Wir sollten schauen, dass wir nährstoffdichte Nahrungsmittel essen und nicht immer das Gleiche. Ausgewogenheit ist das Stichwort. Wir sollten messen lassen, welche Mikronährstoffe genau fehlen (Blutbild beim Arzt, oder indirekt über die Verteilung der Fettdepots). Einfach mehr wissen, mehr ausprobieren und nicht irgendwelchen Marketinggags Glauben schenken. Und um die Kohlenhydrate-oder-nicht-Frage zu beantworten: Die Oma braucht sie, der Enkel muss sie sich erst mal „ verdienen“. Und da wären wir wieder beim Thema Sport und Bewegung. Ernährung und Bewegung gehören untrennbar zusammen.

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Die Wichtigkeit von Fitness im Golf

Was bringt mir eine gewisse Fitness im Golf?

Dies ist eine berechtigte Frage. In den Hochzeiten des übergewichtigen John Daly und Anderen, beantwortete man diese Frage ganz einfach: Man braucht gar keine Fitness und für die Rundenverpflegung reicht ein schöner Bürger einer Fastfoodkette. Dann kam Tiger Woods und die These war nicht mehr ganz so zutreffend. Zudem dominierte Annika Sörenstam das Frauengolf zu dieser Zeit. Beide legten ziemlich großen Wert auf ihre Körperlichkeit, und das ziemlich erfolgreich.

Heute sieht man es den Golfprofis an: Die Athletik ist deutlich erkennbar. Einerseits am Erscheinungsbild, andererseits an der Dynamik im Schwung und den Schlagweiten. Hobby- und Amateurgolfer behaupten jetzt wahrscheinlich: “Ja gut, ich bin ja kein Profi, ich brauche nicht fit sein, bekomme meinem Ball auch so auf die Bahn.“ Mag sein, aber um es auf den Punkt zu bringen: Es gibt 3 Komponenten in jedem Sport, die wichtig sind um eine entsprechende Leistung abzurufen.

Technische Komponente– Ist immer noch die wichtigste Komponente, aber gleichzeitig am zeitintensivsten und abhängig von den anderen zwei Komponenten.

Körperliche Komponente– Ist die limitierendste Komponente bei Amateurgolfern, und besitzt das größte Verbesserungspotential. Vor allem sehr zeitnah!

Mentale Komponente– Kann der Golf- oder Personaltrainer nur eingeschränkt verbessern. Allgemein sind die Möglichkeiten hier begrenzter.

Zudem ist Fitness spezifisch. Wenn du Verbesserungen fürs Golf erwartest, reicht es nicht irgendein Zirkel im Fitnessstudio zu machen und danach ein bisschen aufs Laufband zu gehen. Wenn du besser Golfspielen willst MUSST du zwangsläufig an deiner körperlichen Komponente arbeiten und da gehört auch die Ernährung dazu.

Immer mehr Golfer sehen die Vorteile der körperlichen Komponente und tun was für ihre Fitness. Letztendlich liegt die Entscheidung bei jedem selbst. Die Meisten sind dann aber doch sehr erstaunt, welche Auswirkungen ein fitterer Körper auf das Golfspiel hat.